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wissenwertes zum fondskauf

Wissenswertes zum Fondskauf

Für Einsteiger ist der Fondskauf ein guter Einstieg in die Geldanlage an der Börse. Sie können mit geringen Beiträgen breit gestreut investieren. Dadurch verringern sie ihr Anlagerisiko.

Auch für erfahrene Börsenanleger ist das ein wichtiger Grund für den Fondskauf. Über Fonds besteht die Möglichkeit entweder in ganze Märkte, Branchen oder verschiedene Anlageklassen zu investieren.

Hier ein paar wichtige Informationen zum Fondskauf:

Fondsbewertung

Es gibt einige Anbieter, wie z.B. Finanzen.net, Stiftung Warentest, die bestimmte Fonds bewerten und eine Note oder Sterne vergeben. Das gibt den Kaufinteressierten eine Richtung oder Empfehlung für ihren Fondskauf. Die Bewertungsbedingungen sollten vorher gelesen werden, um die vergebene Note oder Stern einordnen zu können.

Anlegerinformationen

Auf den vielen Finanzseiten im Internet gibt es zu jedem Fonds Anlegerdokumente, die vor Kauf einmal angeschaut werden sollten. Der Fondsanbieter gibt für jeden Fonds das Key Investor Information Document (KIID) heraus. Dort sind das Ziel und die Anlagepolitik, das Risiko- und Ertragsprofil, die bisherige Wertentwicklung sowie die Kosten für den Fonds enthalten.

Risikostreuung

Mit Fonds kann man die eigene Risikostreuung wiedergeben. Es können in verschiedene Anlageklasse, wie z.B. Aktien, Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe, weltweit investiert werden.

Entweder wird ein Fond ausgewählt, der in einer festgelegten Aufteilung Anteile der verschiedenen Anlageklassen kauft. Oder der Anleger kauft, entsprechend seiner Risikoneigung, verschiedene Fonds in der jeweiligen Anlageklasse.

Das gute bei Fonds ist die Möglichkeit mit geringen Beiträgen in eine breite Streuung von Papieren sein Geld anzulegen. Und das Risiko gegenüber Einzeltiteln zu minimieren.

Fondsausrichtung

Es gibt reine Aktienfonds, die nur in Aktien investieren. In dieser Ausrichtung kann man Fonds wählen, die in Unternehmen eines bestimmten Marktes oder einer Branche investieren. Es gibt globale oder regionale Aktienfonds sowie Aktienfonds, die nur in die Telekommunikation oder in Medizintechnik investieren.

Dann werden Fonds nach ihrem Investitionsansatz unterschieden, ob sie auf unterbewertete Aktien (Value-Ansatz) oder auf Wachstumswerte setzen.

Neben reinen Aktienfonds gibt es auch Mischfonds, die, in unterschiedlicher Aufteilung, in Aktien und Rentenpapiere investieren. Auch der nachhaltige Ansatz, sein Geld in ethisch-ökologische Fonds einzuzahlen, kann ein Auswahlkriterium sein.

Währung

Bei Fondsanbieter, die außerhalb des Euroraums anlegen, können Wechselkursschwankungen auftreten, die Einfluss auf die Rendite haben. Laut Studien gleichen sich Wechselkursschwankungen über die Jahre aus.

Geschütztes Geld

Das in Fonds angesammelte Geld der Anleger ist als Sondervermögen geschützt. Dieses Vermögen ist unabhängig vom Fondsanbieter, da es bei der Depotbank verwahrt wird.  Sollte die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KGV), die den Fonds aufgelegt hat, insolvent werden, dann bleibt dem Anleger seine Anteile, und damit sein Geld, erhalten.

Kosten beim Kauf und in der Verwaltung

Beim Kauf von Fondsanteilen können Gebühren anfallen. Das kann der Ausgabeaufschlag sein, der einmalig beim Kauf erhoben wird. Es ist ein festgelegter Prozentsatz. Es gibt Banken, die Rabatte beim Ausgabeaufschlag einräumen.

Die Verwaltungsgebühren werden über die Total Expense Ratio (TER) dargestellt. Hohe Gebühren schmälern die Rendite. Deshalb muss der Fonds hohe Erträge erwirtschaften, um eine gute Rendite zu erzielen. Die aufgeführten Fondsrenditen sind die Renditen nach Abzug der laufenden Kosten.

Volatilität

Der Volatilitätswert eines Fonds zeigt an, welche Schwankungsbreite dieser Fonds unterliegt. Fonds mit einer hohen Schwankungsbreite sind risikovoller.

Rendite

Langfristanleger sollten sich die Rendite vieler Jahre anschauen, um einen guten Eindruck über die Entwicklung dieses Fonds zu erhalten. Konstanter Erfolg ist dabei wichtig. Bei Fondsvergleichen immer Fonds, die ähnlich ausgerichtet sind, miteinander vergleichen.

Indexfonds = Exchange Traded Funds (ETF)

Börsengehandelte Indexfonds (ETF) bilden die Wertentwicklung eines Aktien- oder Anleihen-Index ab. Da bei ETFs kein aktives Management dahinter steht, sind die laufenden Kosten geringer. Bei aktiv gemanagte Fonds übernimmt das Fondsmanagement aktiv den Kauf und Verkauf der Anteile.

 Fondssparplan

Jeden Monat einen festen Beitrag in einen Fondsparplan zu zahlen, kann erstaunliche Ergebnisse im Laufe der Jahre erzielen. Das Einrichten von Fondsparplänen wird von allen Depotbanken angeboten. Bei einigen Direktbanken kann das Sparen schon ab 25 EUR pro Monat beginnen.

Steuerliche Behandlung

Dividendenzahlungen aus Investmentfonds müssen versteuert werden soweit sie über den Sparerfreibetrag liegen. Die Abgeltungssteuer in Höhe von 25% plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer werden darauf berechnet.

Verluste können auch mit den Gewinnen verrechnet werden. Ab 2018 gibt es eine Änderung in der Besteuerung von Kapitalerträgen.


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