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Internationaler Geldtransfer ist gefragter wie nie

Die Welt wächst immer weiter zusammen, Globalisierung ist das Stichwort. In dem Rahmen, in dem Menschen international agieren, werden Währungen zusammengelegt, Kryptowährungen im Internet geschaffen und der internationale Finanzverkehr gewinnt immer mehr an Bedeutung, der internationale Geldtransfer nimmt immer mehr zu. Und die ganz traditionelle Auslandsüberweisung wird noch sehr häufig getätigt. Denn aus ganz verschiedenen Gründen kann es manchmal nötig sein, Bargeldbeträge ins Ausland zu transferieren.

Internationaler Geldtransfer ist weiterhin teuer – neue Geschäftsmodelle

Es gibt immer wieder Situationen, in denen ein Geldtransfer ins Ausland nötig wird.
Sei es,

  • um einer in Not geratenen Bekanntschaft finanziell unter die Arme zu greifen,
  • weil die Urlaubskasse zu knapp bemessen war oder
  • weil Dienstleistungen oder Waren aus dem Ausland gehandelt werden.

Die herkömmliche Banküberweisung ist in diesem Fall mit hohen Kosten verbunden, was sie denkbar unattraktiv macht. Insbesondere Menschen in finanziell engen Situationen, Arbeitsmigranten und Studierende im Auslandssemester  ärgern sich über die Gebühren des internationalen Geldverkehrs. Der Bedarf ist bekannt und dementsprechend bilden sich neue Unternehmen, um dem Abhilfe zu schaffen.

Studierende, Migranten, Reisende: Alle brauchen Geld

Ein einfacher Fall: Man reist ins außereuropäische Ausland, hat nicht ausreichend Bargeld in der Landeswährung dabei, will aber auch nicht die enormen Kreditkartengebühren im Urlaubsland in Anspruch nehmen. Falls die Kreditkarte überhaupt nützlich ist. Denn nicht in jedem Land hat man mit jeder Kreditkarte Zugriff auf das Konto.

Oder im Extremfall: Die Karte wurde zusammen mit dem Portemonnaie gestohlen. Welche Möglichkeiten gibt es dann, an Bargeld zu kommen? Natürlich raten Reiseanbieter, Bargeld nicht komplett an einem Ort aufzubewahren, sondern sowohl die Reserven im Hotel als auch den täglichen Bedarf auf mehrere Taschen und Verstecke zu verteilen. Und eventuell noch Traveller Cheques als Reserve dabei zu haben.

Aber manchmal ist diese Situation nicht gegeben oder das versteckte Geld reicht nicht aus. Und ohne Bargeld kann weder die Hotelrechnung beglichen werden, noch kann man sich mit Essen oder anderen täglichen Notwendigkeiten versorgen. Selbst das Taxi zum Flughafen muss oft in bar bezahlt werden.

Bargeld, Bankkonto oder smarte Geldbörse

Extrem kurzfristig, weltweit und unkompliziert bietet das britische Unternehmen Azimo den kostengünstigen Geldtransfer an. In knapp 200 Länder kann das Geld überwiesen werden. Das Unternehmen wirbt damit, das Geld innerhalb von einer Stunde in etwa 50 Länder zu transferieren, bei anderen Ländern maximal 48 Stunden zu benötigen.

Der Empfänger oder die Empfängerin kann das Geld an eine Adresse geliefert bekommen, bei einem Partnerunternehmend abholen, es als Handyguthaben oder über die mobile Geldbörse empfangen. Auch der internationale Transfer auf ein Bankkonto ist möglich. Allerdings stehen nicht bei allen Ländern weltweit alle diese Möglichkeiten zur Verfügung, und manche davon sind mit höheren Kosten verbunden als andere.

Europäischer Geldtransfer ist unter Umständen günstiger als international

Innerhalb des SEPA-Raumes sind Überweisungen über die Hausbank verhältnismäßig einfach und kostengünstig möglich. Allerdings ist das nur innerhalb Europas so einfach, und auch da nicht überall: Denn manche Länder haben zwar den Euro als Währung, sind aber nicht der EU angeschlossen, oder umgekehrt. Wer international reist, hat es grundsätzlich schwerer. Flüchtlinge beispielsweise haben wenige Möglichkeiten, ihren Familien in Krisengebieten mal einfach so etwas Geld zu überweisen. Denn sie haben oft selbst nicht viel und sind verständlicherweise auch nicht gewillt, Gebühren im zweistelligen Bereich oder mehr zu zahlen.

Allein für Überweisungen in afrikanische Länder fielen 2014 in Großbritannien laut dem Overseas Development Institute Gebühren von insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar an. Das ist Geld, das sowohl den Familien vor Ort als auch den Volkswirtschaften der betroffenen Länder fehlt, das die Banken schlicht einstreichen. Die neuen Dienstleister im Bereich des internationalen Geldtransfers bieten ihre Dienste zwar auch nicht kostenlos an, ermöglichen aber doch einen relativ kostengünstigen Transfer.

Fazit: Geschäftsmodell mit Zukunft

Die Banken konnten in der Vergangenheit relativ hohe Gebühren für ihre Dienste verlangen, weil schlicht die Konkurrenz fehlte. Das hat sich nun geändert, es drängen neue Anbieter, wie z.B. Azimo, auf den Markt. Und die haben keine Probleme, Investoren zu finden. Denn der Bedarf an kostengünstigen, einfach zu handhabenden und schnellen internationalen Geldtransfers ist offensichtlich, und es ist auch kein Ende der Nachfrage in Sicht. Der Bedarf wird tendenziell eher steigen.

Gewinne streichen die neuen Unternehmen nicht durch die extrem hohen Gebühren ein, sondern aufgrund der schlichten Masse an Kunden und Kundinnen. Angesprochen werden Studierende auf Auslandssemester, Auslandspraktikanten und -praktikantinnen, Arbeitsmigranten, Flüchtlinge und Reisende. Sowohl unter den finanziell eher klammen Zielgruppen als auch in den besser betuchten Gruppen ist der große Bedarf voraussehbar  und die schnelle Expansion der verschiedenen Dienstleister in den letzten paar Jahren bestätigt alle Voraussagen in dieser Hinsicht.

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