Finanzen und Vorsorge Taschengeld

Eine Idee, wie du mit Taschengeld deinen Kindern, den Umgang mit Geld beibringen kannst.

Ich habe im Januar das Seminar „Digitale Verkaufsmaschine“ von Andreas Bäuerlein besucht. Das Seminar dauerte 4 Tage und war sehr intensiv und lehrreich.

Gespräch mit der Ideengeberin

Auf einem Seminar kommt man bekanntlich mit anderen Teilnehmern ins Gespräch. So auch ich. Sehr interessante Gespräche führte ich mit Brigitte Wohl vom Körperform Wohlfühlstudio aus Nürnberg.
Sie war auf meiner Blogseite gewesen und hat sich den Artikel Wie viel Taschengeld für Teens? durchgelesen. Dazu hatte sie folgende interessante Anmerkung, die ich hier wiedergeben möchte:

Taschengeld und der Umgang mit Geld

Brigitte Wohl stand auch als Mutter vor der Frage, wie sie ihrer Tochter den Umgang mit Geld beibringen kann und in welcher Höhe Taschengeld angemessen ist.

Schwierigkeit Nebenjob

In dem Artikel Wie viel Taschengeld für Teens? geht der Junge für sein Taschengeld arbeiten. Nun ist es in Deutschland schwierig, einen Schülerjob zu finden, wenn man unter 16 oder unter 18 Jahre alt ist. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen für Minderjährige stellen viele Arbeitgeber nur Jugendliche ab 18 Jahren ein. Wer in der Stadt wohnt und dort nicht in einem Eigenheimviertel, wird es schwer haben , Nachbarschaftshilfe, wie z.B. Rasen mähen, anbieten zu können. Es gibt dann vielleicht andere Ideen, wie z.B. Brötchen holen; nur ist die Akzeptanz, für solche kleine Dienstleistungen zu bezahlen, in Deutschland nicht so ausgeprägt, wie z:B. in den USA. Und nicht jedes Kind ist für die Erteilung von Nachhilfe geboren.

Die Vertrags-Idee

Im Haushalt gibt es genug Arbeiten, die auch ein Kind schon übernehmen kann. Viele Eltern wissen, welche Qual es ist, die Kinder zur regelmäßigen Ausführung dieser übernommenen Pflichten zu bewegen.

Warum nicht Hausarbeit an Taschengeld knüpfen?

Brigitte hat mit Ihrer Tochter einen Vertrag aufgesetzt. Darin wurde vereinbart, dass sie bei Erfüllung der Hausarbeit einen vorher ausgehandelten Lohn bekommt. Die Hausarbeit war entsprechend Ihres Alters aufgeteilt und hatte je nach Schwierigkeitsgrad und Verantwortungslevel einen unterschiedlichen Wert. Die Bedingungen des kleinen Vertrages konnten beide mitgestalten und waren beiden Parteien von Anfang an klar.

Die erfüllten Tätigkeiten wurden in eine Liste eingetragen und anhand dieser Liste wurde bezahlt. Jede Woche prüften die Beiden, was erledigt worden war und was nicht.

Die Tochter lernte dadurch Selbständigkeit, dass jede Arbeit einen Wert hat und dass man für Geld seine Zeit verkauft. Und darüber hinaus lernte sie auch, dass es kein Hotel Mama gibt.

Nun ist die Tochter erwachsen und hat einen gesunden Umgang mit Ihrem Geld gelernt. Und auch wenn sie als Kind von dem Taschengeld-Deal nicht sehr begeistert war, wird sie dieses Prinzip auch bei ihren Kindern anwenden. Denn auch Brigitte hat diese Modell von ihrer Mutter übernommen, es selbst erlebt und als Erwachsene für gut befunden.

Ohje, ein Vertrag mit dem eigenen Kind?

Jetzt werden vielleicht einige sagen: „Oh nein, ich mache doch keinen Vertrag mit meinem Kind.“
Das ist deine Entscheidung. Dann wird die Einhaltung der besprochenen Bedingungen schwer werden. Wenn ihr Kind eine Nebentätigkeit aufnimmt, werden Sie ihm vielleicht auch raten, einen Vertrag darüber abzuschließen, um im Falle der Nichteinhaltung etwas in der Hand zu haben.

Gute Idee

Ich finde die Idee gut. Genauso gefällt mir, dass mit dieser Idee gleich mehrere Lerneffekte mit abgedeckt werden, die definitiv immer für Stress in der Familie sorgen:
1. Eine bewussterer Umgang mit dem eigenen verdienten Geld.
2. Jeder im Haushalt hat seine Pflichten.
3. Geld fällt nicht vom Himmel.
4. Eine angemessene Höhe des Taschengeldes entsprechend der Ausführung der Arbeiten.
5. Dass Mama und Papa nicht alles alleine machen.
6. Und vielleicht den Antrieb, über passives Einkommen nachzudenken, um nicht mehr Zeit gegen Geld tauschen zu müssen.

Fazit

Es gibt einige gute Möglichkeiten, den eigenen Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Geld beizubringen und sich selbst den Erklär-Stress zu vermeiden. Welche die für das Kind sowie für einen selbst die passende ist, muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden.

 


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1 thought on “Idee, wie du Kindern den Umgang mit Geld beibringst

  1. Ex-Studentin - 10. Februar 2017

    Bei uns zuhause war das Helfen im Haushalt normal, um die Eltern zu entlasten. Rasen mähen, Beeren pflücken, spülen/Spülmaschine ausräumen, Socken zusammen legen.. Dafür hatten unsere Eltern dann mehr Freizeit für uns. Ohne finanzielle Bezahlung, wobei ich die Idee an sich ok finde. Aber alles zu bezahlen, halte ich für kritisch. Irgendwann machen die Kinder vielleicht nichts mehr, ohne die Hand aufzuhalten. Ich fands gut, dass wir Geld dazu geben mussten, wenn wir was Besonderes wollten.

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