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Die Ware Lebensversicherungen

Die Ware Lebensversicherungen

Die Sparte Lebensversicherungen ist aufgrund der niedrigen Zinsen für Versicherer wie Versicherte unattraktiv geworden. Es haben sich große Versicherungsanbieter aus diesem Segment zurückgezogen.

Nun bergen die bestehenden Verträge weiterhin das Risiko zugesagte Leistungen erbringen zu müssen, was aufgrund der schlechten Rendite von „sicheren“ Anlagen schwer werden wird.

Also was machen wirtschaftlich orientierte Unternehmen, wie die Anbieter von Lebensversicherungen?

Sie verkaufen die bestehenden Policen an Finanzinvestoren aus den USA und China.

Und damit geht ein Großteil des Risikos auf die Versicherten über.

Was bedeutet das für den Kunden der Lebensversicherung?

  1. Neue Inhaber der Lebensversicherungen
  2. Geringere Ausschüttungen als anfänglich garantiert, da die Überschussbeteiligungen wegfallen können
  3. Geringe Transparenz bei den Anbietern über die stillen Reserven
  4. Schwer für den Einzelnen nachzuvollziehen, was so ein Wechsel für ihn bedeutet

Was kann der Kunde einer Lebensversicherung jetzt tun?

Nicht viel.

  1. Auf die Politik, in diesem Fall auf die BaFin, zu vertrauen, dass sie laut Gesetz einer Übertragung nur zustimmen dürfen, wenn die Interesse der Verbraucher gewahrt werden.
  2. Die regelmäßigen Kontostandmitteilungen der Versicherer genau zu überprüfen, ob es große Abweichungen zu den Mitteilungen der letzten Jahre gab. Ansonsten sich rechtlichen Hilfe holen.
  3. Die Entwicklung genau zu verfolgen.
  4. Und sollten Kampagnen, Petitionen o.ä. von Betroffenen aufgesetzt werden, diese gegebenenfalls unterstützen.

Die Argumente der Lebensversicherer für den Verkauf.

Die Anbieter von Lebensversicherungen argumentieren mit effizientere Verwaltung, wenn sie bessere Informationstechnik einsetzen, Kostenreduzierung und eine Kundenbetreuung, die auch über normale Geschäftszeiten hinaus, angeboten werden kann.

Kostenersparnisse haben die Versicherer an die Kunden weiterzugeben. Bei der mangelnden Transparenz bei Lebensversicherungen wird dieser Punkt schwer nachvollziehbar sein.

Zu Lebensversicherungen gehören nicht nur die klassischen Lebensversicherungen, sondern auch Altersvorsorgeprodukte, die Berufsunfähigkeit und die Risikolebensversicherungen. Also Versicherungen, die, im Falle von Rente, gesundheitlichen Einschränkungen oder zur Absicherung von Hinterbliebenen, für den Versicherten eine erhebliche Notwendigkeit besitzen.

Mit den neuesten Entwicklungen wird der Verbraucher, der neben sein Geld auch den Versicherern sein Vertrauen schenkt, immens hintergangen. Und es wird wieder ausgenutzt, dass die betroffene Verbrauchergemeinschaft keine Lobby hat.

Fazit

Meine Empfehlung im Bereich Altersvorsorge ist keine neuen Verträge abzuschließen, auch wenn diese staatlich gefördert werden. Bei der Berufsunfähigkeit sieht es schon anders aus. Dort ist eine Versicherung sehr wichtig.  Für alle bestehenden Verträge ist es schwer eine Empfehlung auszusprechen, da erst die nächsten Jahre zeigen werden, welche genauen Auswirkungen zu verzeichnen sind.


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