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Der erste Schritt zum finanziellen Umdenken! Und warum dieser so schwierig ist.

„Wer immer das Gleiche tut, wird auch immer das Gleiche bekommen.“ (T.A. Edison)

Diesen Satz hast du bestimmt schon oft gehört und/oder gelesen. Wenn du das Ziel hast, in einem Jahr finanziell besser dazustehen als heute, kannst du dir eine Menge Dinge überlegen, die du in deinem Leben ändern möchtest oder musst. Du kannst deine Ausgabenseite senken, in dem du weniger ausgehst, dich bei deinen Lebensmittelkäufen einschränkst, dein Auto verkaufst und ab heute nur Fahrrad fährst, keinen Urlaub machst, um deine Sparrate zu erhöhen.

Oder (vielleicht auch „und“) du erhöhst durch Nebentätigkeiten deine Einnahmeseite. Für einen überschaubaren Zeitraum wie ein Jahr mag es mit Zähne zusammenbeißen gehen. Eine dauerhafte Änderung wirst du mit dieser Methode aber nicht erzielen, da du nur deine Handlungen umgestellt hast. Für eine dauerhafte und zufriedene Änderung deiner Ergebnisse bedarf es mehr als nur sein Verhalten zu ändern. Es verlangt eine andere Sicht auf die Dinge, eine Änderung deines persönlichen Mindsets. Und genau da liegt die Schwierigkeit bei den meisten Menschen. Für den Großteil der Menschen ist die Umstellung ihrer Gedanken, ihrer Sichtweise viel zu schwer, so dass sie wirklich nachhaltig keine neuen Ergebnisse schaffen. Für einen kurzen Zeitraum ihr Verhalten umzustellen, klappt noch bei den meisten.

Wir kennen dieses Phänomen bei Diäten. Für einen kurzen Zeitraum seine Ernährung umzustellen, mal mehr Salate als warme Gerichte, mal weniger Süßes, weniger Alkohol, geringere Portionen zu essen/zutrinken, das geht schon, wenn das Ziel ist, für den nächsten Sommer eine Bikinifigur zu erreichen. Den YoYo-Effekt gibt es deshalb, weil wir keine dauerhafte Ernährungsumstellung vornehmen und wieder in alte Essgewohnheiten zurückfallen.

Warum fällt es uns so schwer, unsere Einstellung und unsere Gedanken zu verändern?

Kürzlich habe ich auf Xing.de in der Rubrik News bei Karriere und Leben ein Interview mit Jannike Stöhr gelesen.

Frau Stöhr hat in einem Jahr 30 verschiedene Jobs über ein einwöchiges Praktikum ausprobiert und ihre Erfahrungen in ihrem Buch „Das Traumjob-Experiment“ festgehalten:
traumjob-buch

In diesem Interview gibt Frau Stöhr auf die Frage „Sie haben gesagt, einer der wichtigsten Gründe für Ihr Experiment war, dass Sie eine Leere in ihrem Leben gefühlt haben. Kann der richtige Job uns also davon befreien?“ folgende Antwort:

Stöhr: Ja, genau. Ich habe über Jahre diese Leere gespürt und vieles ausprobiert, um sie zu füllen. Ich bin verreist, habe viel konsumiert, habe Sportarten und Ehrenämter ausprobiert und ein Dankbarkeitstagebuch geführt. Aber nichts hat geholfen. Meine Traumjobsuche war der letzte Versuch, diesem Gefühl auf den Grund zu gehen und es doch noch los zu werden. Es muss doch einen Zustand geben, in dem alles gut ist, wie es ist und man nicht nach immer mehr strebt – das war meine Theorie. Letztendlich habe ich festgestellt, dass es diesen Zustand gibt, wenn man aufhört, sich mit Konsum, Beschäftigung, Fernsehen zu betäuben.

Als ich mich selbst wieder wahrnehmen konnte, fielen mir auf einmal die Entscheidungen leichter und das was folgte, fühlte sich immer stimmig an. Die Leere war weg und ich einfach zufrieden, mit dem was war. Kann uns der richtige Job von der Leere befreien? Ich denke, es ist ein Wechselspiel. Wer den richtigen Job hat, wird sich seiner Selbst weitestgehend bewusst sein. Wer sich seiner Selbst bewusst wird, wird voraussichtlich auch Entscheidungen treffen, die ihn zum richtigen Job führen. Der Job ist dabei nur ein Aspekt, aber immerhin einer, auf den wir einen großen Anteil unserer Lebenszeit verwenden.

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Das Phänomen „der inneren Leere“ kennen wir bestimmt alle. Jeder, der voller Tatendrang sein Berufsleben, seinen neuen Job beginnt, der sich freut, endlich sein eigenes Geld zu verdienen und nun sein Leben in die Hand nehmen und gestalten kann, wird nach einiger Zeit eine Leere feststellen. Bei den einen schon nach einem Jahr, bei den anderen, die ihren Traumjob haben, vielleicht später… Aber alle werden sich die Sinnfrage stellen, dass soll es nun gewesen sein? Das ist nun mein Leben für die nächsten 30-40 Jahre? Von Montag bis Freitag morgens aufstehen, 9-10 Stunden außer Haus sein, abends nach Hause kommen, die häuslichen Verpflichtungen erledigen, Sport treiben, Familie betreuen oder Freunde treffen und das Jahr für Jahr.

Und viele fangen dann an, wie Frau Stöhr auch berichtet hat, diese Leere mit Konsum, Fernsehen schauen, mit verreisen, mit Beschäftigungen jeglicher Art zu füllen… Und damit stecken die meisten Menschen in einem Kreislauf fest, in dem zu bleiben einfacher und angenehmer ist als ihn zu durchbrechen. Denn die wenigsten werden für sich die Möglichkeit sehen, wie Frau Stöhr, ein Jahr Auszeit zu nehmen, um der Leere auf den Grund zu gehen.

Und dieses Phänomen finden wir in allen Bereichen des Lebens: beim Job, bei den Finanzen, bei der Ernährung, in der Partnerschaft…. Egal wie unzufrieden die Person ist, meistens ist es einfacher zu jammern, es hinzunehmen, in dem Zustand zu verbleiben, Versuche zu unternehmen, seine Handlungen zu ändern, um festzustellen, das Ergebnis ist auch nicht besser geworden anstatt diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Den Kreislauf kannst du nur durchbrechen, in dem du dein bisheriges Leben, dein bisheriges Verhalten einmal reflektierst. In dem du dich und deine Situation, dein Leben, deine Partnerschaft, deinen Job, dein Konto in Frage stellst und dir ernsthaft Gedanken machst, wie soll es in Zukunft sein. Und wenn dir es wichtig ist, dass deine Zukunft besser sein soll als deine Gegenwart, dann gehe den Weg, um deine Ergebnisse nachhaltig zu ändern. Und diese Änderung beginnt im Kopf, bei deinen Einstellung, Gedanken und Gewohnheiten. Auf diesem Weg wirst du eine Menge an Widerstände und Widrigkeiten begegnen, die du nur überwindest kannst, wenn du weißt, warum du diesen Weg gehen möchtest. Wenn du eine innere Motivation hast, die stärker ist als die größte Gegenwehr, der durch dich auf diesen Weg stellen musst. Und egal was dein Ziel (Partnerschaft, Job, Finanzen, Ernährung, Sport etc.) ist, auch die anderen Bereiche deines Lebens werden sich nachhaltig verändern.

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Wie gesagt, für viele Menschen ist es einfacher ihren Zustand der inneren Leere zu verdrängen oder mit dem Kauf von Dingen zu überlagern. Sie bleiben in ihrem bisherigen Mindset stecken.
Wenn du dich auf den Weg machst, dein Glück zu erlangen, dann sei dir bewusst, dass du dabei Unterstützung benötigst.

Dein Mindset wirst du nicht alleine ändern können. Du wirst viel lesen, hören und reden, um deine bisherigen Gedanken und Glaubensätze zu erkennen und zu ändern. Jeder wird eine andere Unterstützung benötigen. Oder auch verschiedene Methoden auf seinen Weg ausprobieren. Je nachdem auf welchen Level du dich gerade befindest. Das kann Gesprächstherapie, Psychotherapie, Hypnose, Bücher, Seminare, Trainings, NLP, Coaching, Meditation… sein. Erst im Austausch wirst du dein bisheriges Mindset erkennen und umwandeln können.

Wenn du einen Blick auf dein Konto wirfst und unzufrieden mit dem Anblick bist, hast du Glaubensätze, die dich in deiner finanziellen Entfaltung behindern. Wenn du finanziell unzufrieden bist und weiß, da muss es noch mehr geben, dann vereinbare ein Coachingtermin mit uns. Wir schauen gemeinsam, welche finanziellen Gedanken stehen dir im Weg, um deine finanzielle Zufriedenheit zu finden.

Fazit:

Die Schwierigkeit den ersten Schritt zu tun, um finanziell umzudenken, ist, seine Komfortzone zu verlassen. Die Bereitschaft zu haben, sich von negativen und hemmenden Gedanken zu befreien. Für sich zu erkennen, dass meine Ergebnisse eine Kombination aus meinen Gedanken und Glaubenssätze sind, die meine Emotionen hervorbringen, die wiederum meine Handlungen bestimmen und die Ergebnisse daraufhin sich zeigen. Und wenn ich eine langanhaltende und dauerhafte Änderung meiner Ergebnisse erzielen möchte, dann muss ich am Anfang beginnen und meine Gedanken ändern.

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3 thoughts on “Der erste Schritt zum finanziellen Umdenken

  1. sandra - 21. April 2016

    Hier noch einen interessanten Artikel von Lars Hattwig, den er auf seinem Blog veröffentlicht hat. Auch er weist darauf hin, dass nichts tun, schlimmer ist als zu kämpfen. Und er gibt auch gleich Empfehlungen wie du deine finanzielle Ziele erreichen kannst.
    http://finanziell-umdenken.blogspot.de/2016/04/wer-aufgibt-hat-in-jedem-fall-verloren.html

    Sandra

  2. Denise Auerswald - 20. April 2016

    Hallo Sandra,

    spannender Artikel.

    Das Buch von Jannike Stöhr klingt ja ziemlich interessant. 30 Jobs in einem Jahr, das ist ne ganz schöne Erfahrung! Ich dächte Martin Wehrle hatte auch mal ein ähnliches Projekt gestartet.
    Ich glaube mehr als eine Woche würde ich in den meisten Jobs auch gar nicht aushalten 😛

    Beste Grüße

    Denise

    1. Sandra - 20. April 2016

      Hallo Denise,

      danke für dein Feedback und dass dir der Artikel gefallen hat. Von Martin Wehrle kenne ich nur so ein Buch, wo er aus dem Büroalltag berichtet, mit den kuriosesten Ansätzen seine Arbeitszeit sinnvoll zu füllen….

      Ich hätte auch beim Großteil der Jobs Schwierigkeiten eine Woche durchzuhalten…. 🙂

      Beste Grüße

      Sandra

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